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(Die
Reihenfolge ist hier voellig willkuerlich und wie es mir gerade
in den Sinn kam. Es lohnt also nicht, tiefschuerfende oder gar psychologische
Betrachtungen anzustellen)
Hunde
Deswegen
halte ich mir auch keine(n). Erstens haette ich viel
zuwenig Zeit fuer ein Tier mit einem Sozialverhalten
wie ein Hund und zum anderen kann ich im Moment auch
nicht mit einer artgerechten Haltung dienen. Ausserdem
duerfte Berlin auch ohne mein Zutun und das eines potentiellen
vierbeinigen Freundes schon Hauptstadt der Hundescheisse
sein. Erwaehnen sollte ich vielleicht noch, dass ich
mit Hunden aufgewachsen bin. Ich hatte nie ein Schaukelpferd,
dafuer aber unseren damaligen Schaeferhundrueden. Zum
Glueck, zumindest was mich betraf, ein lammfrommes Gemuet. |
Katzen
Nicht,
dass ich generell etwas gegen Katzen haette. Irgendwo
finde ich diese Tierart gar nicht einmal unsymphatisch.
Aber bei uns gibt es nun mal einen Geschirrspueler und
ich brauche dementsprechend niemand, der meine Teller
nach den Mahlzeiten ableckt. Ausserdem kann ich es nicht
austehen, wenn jemand den Toilettendeckel nicht zuklappt.
Ein ziemliches Handicap fuer einen Stubentiger,
auch wenn er nichts dafuer kann. Ach ja, falls es jemand
noch nicht kennen sollte: Das lustige Katzenhasserbuch.
Zeitlos lesenswert. |
Motorraeder
Ein
Hobby, welches aus familiaeren Gruenden mehr als nur
brachliegt. Aber irgendwann wirds vielleicht mal wieder.
Ich habe dann nur ein Problem - die Maschinen mit Speichenraedern
werden immer seltener. Ein Faible habe ich speziell
fuer die Honda 350 CB Four. Nicht, dass ich ein Honda-Fan
waere, obwohl ich mal eine CJ 360 T gefahren habe (oder
gerade deswegen), aber diese Maschine ist fuer mich
die Orginalitaet. 350 ccm und eine 4 in 4 Anlage, was
soll man da noch mehr sagen. Mal sehen, ob sich in ein
paar Jahren noch so ein Museeumsstück findet.
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Motorroller
Ich
wandle nun schon 0,5 Jahrhunderte ueber diesen Planeten,
aber von einem missglueckten Versuch der technischen
Evolution konnte ich mich bisher erfolgreich fernhalten:
Dieser merkwuerdigen Mischung aus Rasenmaeher, Kinderroller
und den undefinierbaren Auswuechsen eines Karosseriedesigns,
das wohl einmal fuer Rummelplatzkarusselle konzipiert
war und von dort erfolgreich fluechten konnte. Ich kann
von mir behaupten, dass ich mein Lebtag noch nie auf
solch einem Teil gesessen habe. Wem das etwas zu polemisch
ist: Technisch sind die meisten dieser Morcheln mit
ihren nicht gerade auf dem letzten Stand der Entwicklung
befindlichen Zweitaktern auch nicht gerade up to date
zu nennen. |
Digitaluhren
Bis
auf nebenstehenden Grund ziehe ich Digitaluhren Analoguhren
allemal vor. Ich moechte mal die Analoguhr sehen, die
mir im Bereich bis 30 Euro Anschaffungskosten Funktionen
wie Stopuhr, Datum mit Tagesangabe, Wecker,Telefonnummernregister,
Taschenrechner, Beleuchtung und Stundensignal liefert.
Ach ja, die Uhrzeit mit Sekundenanzeige natuerlich auch.
Etwas Werbung: : Casio Telememo 30. Man braucht nicht
einmal das ganze Handgelenk dafuer.
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Analoguhren
Preisfrage:
Warum haben sich Digitaluhren nicht durchgesetzt? Boshafte
Antwort: Weil man lesen koennen muss. Bei einer Analogzwiebel
genuegt ein fluechtiger Blick aufs Ziffernblatt und
man hat einen Eindruck von der Uhrzeit. Bei einer Digitaluhr
muss man schon genauer hinsehen und die Zahlen verarbeiten.
Das duerfte dann aber auch schon der einzige Vorteil
sein. In Bezug auf Funktionalitaet halte ich mich da
doch lieber an Digitaluhren. |
Litfassaeulen
In
meinen fruehen Jahren durfte ich sie noch in mehr oder
minder voller Funktion erleben. Welch ein phantastisch
primitives, aber genial funktionelles und wirksames
Medium ist da verlorengegangen. Man versuche heute mal
auf die Schnelle, oeffentliche Mitteilungen ausfindig
zu machen. Kein Problem? Gibt es denn welche? Und ueber
was? Viel Spass beim Suchen. Und jeden Tag schoen bestimmte
Zeitungen kaufen - ob man will, oder nicht, oder immer
schoen jeden Tag die richtige Adresse im Internet abklappern.
Wie schoen war das doch frueher, morgens verpennt an
der Saeule rauf und runter zu schauen. Wenn man heute
noch eine sieht, ist bestenfalls eine Werbetapete drauf. |
Printmedien
Nichts
gegen Zeitungen. Ohne geht es wohl noch eine ganze Zeit
nicht. Aber was heutzutage auf dem Markt herumgeistert
ist kaum noch mit Medienvielfalt oder Wettbewerb zu
entschuldigen. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren,
dass manche Tageszeitungen gewisse Seitenzahlenvorgaben
haben und die mit Gewalt mit Druckerschwaerze getuencht
werden muessen. Hier koennte man jetzt nahtlos
zum Thema Papierverschwendung mit allem, was damit zusammenhaengt
uebergehen. Ich fuer meinen Teil beziehe seit geraumer
Zeit meine Weisheit aus dem Internet oder Teletext und
freue mich, dass die Altpapiertonne was mich betrifft,
ein mageres Dasein fristet. |
Filme
in Originalsprache
Eigentlich
nur englischsprachige Filme. Fuer alles Weitere klemmt
es etwas mit meinen Sprachkenntnissen. Ich habe die
Erfahrung gemacht, dass in einer Menge Filme durch die
Synchronisation einiges verlorengeht, nicht nur an speziellen
Gags. Ausserdem finde ich es wohltuend, einmal die richtigen
Stimmen der Leute zu hoeren - anstatt bei gewissen Darstellern
den Eindruck zu haben, im falschen Western zu sein,
obwohl gerade eine Science-Fiction Klamotte laeuft -
und nicht dauernd starr auf die Lippen zu schielen,
auf der Suche nach Pannen.
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Synchronisierte
Filme und Untertitel
Filme
mit deutschen Untertiteln haben etwas. Was kann man
erst richtig wuerdigen, wenn man im Fernsehen einmal
eine in Schweizerischem Deutsch ausgestrahlte Sendung
mit deutschen Untertiteln genossen hat. Nicht einmal
da klappt eine korrekte Uebersetzung. Von Englisch-Deutsch
ganz zu schweigen. Und dann erst die Synchronsprecher.
Leider gibt es sie nicht wie Sand am Meer, so dass man
sich immer wieder begegnet. Das irritierenste, was ich
bisher erlebt habe, abgesehen von Lorne Greene und Bruce
Willies in allen Variationen, war einmal ein Western
mit John Wayne und Kirk Douglas. Hier lieh der ewige
Sprecher von Wayne seine Stimme an Douglas aus. 90 Minuten
Irritation. |
Gut
buergerliche Gaststaetten
In
meinem momentanen Wohnort leider immer weniger zu finden.
Speziell kleinere "Abfuetterungsbetriebe"
sind kaum noch vorhanden. Anfang der `80er gab es in
Neukoelln noch eine kleine Gaststaette, gefuehrt von
einem Wirtspaar namens Harry und Marga. Die Speisekarte
beschraenkte sich auf solche kulinarischen Exzesse wie
z.B. Schnitzel mit Pommes, Kassler mit Kartoffeln, Buletten
(selbstgemacht, an guten Tagen reichten 2 zum sattwerden),
Blut- und Leberwurst, aber alles solide zubereitet.
Machte ein Gast nach den eigentlich reichlich bemessenen
Menues noch einen nicht gesaettigten Eindruck, konnte
es ihm schon mal passieren, dass unter viel Gebrumm
ein kostenloser Beilagen-Nachschlag ankam. Das Ganze
immer garniert mit dem neuesten aus Politik und Kiez
- ob man wollte oder nicht. |
Hamburger
Buden
Der
Charme gewisser Etablisements wo man zwei "Gerichte"
zzgl. Getraenke bestellen muss um fuer die naechsten
2 1/2 Stunden satt zu werden und dafuer ca € 10.- hinblaettern
darf, hat mich schon immer fasziniert. Und dann erst
dieses Ambiente - nicht erst seit dem Report von Wallraff
etwas fuer Abgestumpfte. - erinnert mich immer ein wenig
an meine Armeezeit. Nach dem Essen darf man sogar selbst
abraeumen. Was gibt es noch zu sagen? Ach ja, beim Fastfood:
In den Staaten kriegt man das Bisschen wenigstens umsonst,
wenn man am Tresen zu lange anstehen muss.
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Badischer
Zwiebelrostbraten
Mein
Lieblingsessen. Vorzugsweise mit selbstgemachten Spaetzle
und Pfifferlingen, dazu ein frischer Salat. Eine gebrannte
Griessuppe vorweg und ein Stueck Schwarzwaelder Kirschtorte
zum Dessert. Die natuerlich auch selbstgemacht. Damit
das Menue etwas besser rutscht, zum Hauptmenue einen
passenden Rotwein. Sollte das Ganze von der Menge her
etwas ueppig ausgefallen sein, evtl. noch einen Tombinambur
zum Verdauen hinterher. Letzteren wuerde ich allerdings
nur wirklich Uebersaettigten und Leuten empfehlen, die
wissen, was sie trinken.
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Brotsuppe
Das
bei mir unbeliebteste Essen. In jungen Jahren kam diese
Speise bei mir einem Brechmittel gleich. Da ich aber
ein Kind eines Kriegskindes war, bzw. bin, kam bei uns
nichts um. Falls jemand sich fuer das Rezept dieses
exquisiten Gerichtes interessiert: Man nehme Rinderbruehe,
und altes, im Haushalt angefallenes Brot. Lezteres wird
in der Bruehe in kleinen Stuecken eingeweicht. Das Ganze
heiss servieren und guten Appetit. Heute esse ich das
zwar, aber da ich mein eigener Herr bin, ist es mir
schon seit Jahrzehnten nicht mehr auf den Tisch gekommen.
Ich produziere aus unserem alten Brot lieber Semmelbroesel
und verziere damit Schnitzel. |
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- |
Bisherige
Rechtschreibung
Ein
Glueck, dass ich bisher beruflich - und privat sowieso
- dabei bleiben konnte. Mir tun nur die Leute leid,
die sich damit herumschlagen muessen. Was unsere Kultusministerien
betrifft, faellt mir hierzu nur eines ein: Sowas lebt,
und Goethe musste sterben. |
Neue
deutsche Rechtschreibung
Wohl
dem, der Geld hat. Mit der Kohle, die fuer diesen Schwachsinn
draufgegangen ist, haette man die Pisa-Studie wohl etwas
abmildern koennen.
|
Dialekte
Wohl dem, der einen
hat und ihn pflegt. Meiner Meinung nach ist das nicht
nur ein Stueck Kultur, sondern schon fast ein Stueck
Lebensqualitaet. Eine Sprache, die einfach mehr Spass
macht, die mehr ist, als nur stupider Informationsaustausch. |
Deppendeutsch
Frueher
habe ich die Franzosen und ihre doch etwas rigiden Regelungen
bzgl. ihrer Muttersprache belaechelt. Heute beneide
ich sie fast. Wenn man sich die ganzen Anglismen (plus
Pseudoenglisch, siehe Handy als Paradebeispiel) in unserem
Wortschatz und -gebrauch so anschaut, waere es doch
so langsam angebracht, eine zweite Staatssprache einzufuehren.
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Federbetten
Am besten jenseits der 5-Kilomarke.
Und die Kissen adaequat dazu. |
Einzugdecken
Nichts
dagegen, aber irgendwie befaellt mich da immer ein Eindruck
von Kaserne oder Krankenhaus. |
Wenig Verpackung
In
den 60´igern des letzten Jahrhunderts gab es die
Margarine noch in Würfeln in schlichter Alufolie.
danach muss man heute zwischen all den Bechern lange
suchen. |
Schwachsinniges Verpackungsmaterial Nur ein Beispiel
von ein paar Hundert: Wozu brauche ich innerhalb eines
Margarinebechers noch mal eine metaline Folie? |
Ansonsten weiterhin:

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