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 Norman Oelker

 

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 - "nach oben"

 
(Die Reihenfolge ist hier voellig willkuerlich und wie es mir gerade in den Sinn kam. Es lohnt also nicht, tiefschuerfende oder gar psychologische Betrachtungen anzustellen)
 

 

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Hunde

Deswegen halte ich mir auch keine(n). Erstens haette ich viel zuwenig Zeit fuer ein Tier mit einem Sozialverhalten wie ein Hund und zum anderen kann ich im Moment auch nicht mit einer artgerechten Haltung dienen. Ausserdem duerfte Berlin auch ohne mein Zutun und das eines potentiellen vierbeinigen Freundes schon Hauptstadt der Hundescheisse sein. Erwaehnen sollte ich vielleicht noch, dass ich mit Hunden aufgewachsen bin. Ich hatte nie ein Schaukelpferd, dafuer aber unseren damaligen Schaeferhundrueden. Zum Glueck, zumindest was mich betraf, ein lammfrommes Gemuet.

Katzen

Nicht, dass ich generell etwas gegen Katzen haette. Irgendwo finde ich diese Tierart gar nicht einmal unsymphatisch. Aber bei uns gibt es nun mal einen Geschirrspueler und ich brauche dementsprechend niemand, der meine Teller nach den Mahlzeiten ableckt. Ausserdem kann ich es nicht austehen, wenn jemand den Toilettendeckel nicht zuklappt. Ein ziemliches  Handicap fuer einen Stubentiger, auch wenn er nichts dafuer kann. Ach ja, falls es jemand noch nicht kennen sollte: Das lustige Katzenhasserbuch. Zeitlos lesenswert. 

 

Motorraeder

Ein Hobby, welches aus familiaeren Gruenden mehr als nur brachliegt. Aber irgendwann wirds vielleicht mal wieder. Ich habe dann nur ein Problem - die Maschinen mit Speichenraedern werden immer seltener. Ein Faible habe ich speziell fuer die Honda 350 CB Four. Nicht, dass ich ein Honda-Fan waere, obwohl ich mal eine CJ 360 T gefahren habe (oder gerade deswegen), aber diese Maschine ist fuer mich die Orginalitaet. 350 ccm und eine 4 in 4 Anlage, was soll man da noch mehr sagen. Mal sehen, ob sich in ein paar Jahren noch so ein Museeumsstück findet.

 

 

 

Motorroller

Ich wandle nun schon 0,5 Jahrhunderte ueber diesen Planeten, aber von einem missglueckten Versuch der technischen Evolution konnte ich mich bisher erfolgreich fernhalten: Dieser merkwuerdigen Mischung aus Rasenmaeher, Kinderroller und den undefinierbaren Auswuechsen eines Karosseriedesigns, das wohl einmal fuer Rummelplatzkarusselle konzipiert war und von dort erfolgreich fluechten konnte. Ich kann von mir behaupten, dass ich mein Lebtag noch nie auf solch einem Teil gesessen habe. Wem das etwas zu polemisch ist: Technisch sind die meisten dieser Morcheln mit ihren nicht gerade auf dem letzten Stand der Entwicklung befindlichen Zweitaktern auch nicht gerade up to date zu nennen.

 

Digitaluhren

Bis auf nebenstehenden Grund ziehe ich Digitaluhren Analoguhren allemal vor. Ich moechte mal die Analoguhr sehen, die mir im Bereich bis 30 Euro Anschaffungskosten Funktionen wie Stopuhr, Datum mit Tagesangabe, Wecker,Telefonnummernregister, Taschenrechner, Beleuchtung und Stundensignal liefert. Ach ja, die Uhrzeit mit Sekundenanzeige natuerlich auch. Etwas Werbung: : Casio Telememo 30. Man braucht nicht einmal das ganze Handgelenk dafuer.

 

Analoguhren

Preisfrage: Warum haben sich Digitaluhren nicht durchgesetzt? Boshafte Antwort: Weil man lesen koennen muss. Bei einer Analogzwiebel genuegt ein fluechtiger Blick aufs Ziffernblatt und man hat einen Eindruck von der Uhrzeit. Bei einer Digitaluhr muss man schon genauer hinsehen und die Zahlen verarbeiten. Das duerfte dann aber auch schon der einzige Vorteil sein. In Bezug auf Funktionalitaet halte ich mich da doch lieber an Digitaluhren.

 

Litfassaeulen

In meinen fruehen Jahren durfte ich sie noch in mehr oder minder voller Funktion erleben. Welch ein phantastisch primitives, aber genial funktionelles und wirksames Medium ist da verlorengegangen. Man versuche heute mal auf die Schnelle, oeffentliche Mitteilungen ausfindig zu machen. Kein Problem? Gibt es denn welche? Und ueber was? Viel Spass beim Suchen. Und jeden Tag schoen bestimmte Zeitungen kaufen - ob man will, oder nicht, oder immer schoen jeden Tag die richtige Adresse im Internet abklappern. Wie schoen war das doch frueher, morgens verpennt an der Saeule rauf und runter zu schauen. Wenn man heute noch eine sieht, ist bestenfalls eine Werbetapete drauf.

 

Printmedien

Nichts gegen Zeitungen. Ohne geht es wohl noch eine ganze Zeit nicht. Aber was heutzutage auf dem Markt herumgeistert ist kaum noch mit Medienvielfalt oder Wettbewerb zu entschuldigen. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass manche Tageszeitungen gewisse Seitenzahlenvorgaben haben und die mit Gewalt mit Druckerschwaerze getuencht werden muessen.  Hier koennte man jetzt nahtlos zum Thema Papierverschwendung mit allem, was damit zusammenhaengt uebergehen. Ich fuer meinen Teil beziehe seit geraumer Zeit meine Weisheit aus dem Internet oder Teletext und freue mich, dass die Altpapiertonne was mich betrifft, ein mageres Dasein fristet. 

 

Filme in Originalsprache

Eigentlich nur englischsprachige Filme. Fuer alles Weitere klemmt es etwas mit meinen Sprachkenntnissen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in einer Menge Filme durch die Synchronisation einiges verlorengeht, nicht nur an speziellen Gags. Ausserdem finde ich es wohltuend, einmal die richtigen Stimmen der Leute zu hoeren - anstatt bei gewissen Darstellern den Eindruck zu haben, im falschen Western zu sein, obwohl gerade eine Science-Fiction Klamotte laeuft - und nicht dauernd starr auf die Lippen zu schielen, auf der Suche nach Pannen.

 

 

 

Synchronisierte Filme und Untertitel

Filme mit deutschen Untertiteln haben etwas. Was kann man erst richtig wuerdigen, wenn man im Fernsehen einmal eine in Schweizerischem Deutsch ausgestrahlte Sendung mit deutschen Untertiteln genossen hat. Nicht einmal da klappt eine korrekte Uebersetzung. Von Englisch-Deutsch ganz zu schweigen. Und dann erst die Synchronsprecher. Leider gibt es sie nicht wie Sand am Meer, so dass man sich immer wieder begegnet. Das irritierenste, was ich bisher erlebt habe, abgesehen von Lorne Greene und Bruce Willies in allen Variationen, war einmal ein Western mit John Wayne und Kirk Douglas. Hier lieh der ewige Sprecher von Wayne seine Stimme an Douglas aus. 90 Minuten Irritation.

 

Gut buergerliche Gaststaetten

In meinem momentanen Wohnort leider immer weniger zu finden. Speziell kleinere "Abfuetterungsbetriebe" sind kaum noch vorhanden. Anfang der `80er gab es in Neukoelln noch eine kleine Gaststaette, gefuehrt von einem Wirtspaar namens Harry und Marga. Die Speisekarte beschraenkte sich auf solche kulinarischen Exzesse wie z.B. Schnitzel mit Pommes, Kassler mit Kartoffeln, Buletten (selbstgemacht, an guten Tagen reichten 2 zum sattwerden), Blut- und Leberwurst, aber alles solide zubereitet. Machte ein Gast nach den eigentlich reichlich bemessenen Menues noch einen nicht gesaettigten Eindruck, konnte es ihm schon mal passieren, dass unter viel Gebrumm ein kostenloser Beilagen-Nachschlag ankam. Das Ganze immer garniert mit dem neuesten aus Politik und Kiez - ob man wollte oder nicht.

 

Hamburger Buden

Der Charme gewisser Etablisements wo man zwei "Gerichte" zzgl. Getraenke bestellen muss um fuer die naechsten 2 1/2 Stunden satt zu werden und dafuer ca € 10.- hinblaettern darf, hat mich schon immer fasziniert. Und dann erst dieses Ambiente - nicht erst seit dem Report von Wallraff etwas fuer Abgestumpfte. - erinnert mich immer ein wenig an meine Armeezeit. Nach dem Essen darf man sogar selbst abraeumen. Was gibt es noch zu sagen? Ach ja, beim Fastfood: In den Staaten kriegt man das Bisschen wenigstens umsonst, wenn man am Tresen zu lange anstehen muss.

 

 

 

 

Badischer Zwiebelrostbraten

Mein Lieblingsessen. Vorzugsweise mit selbstgemachten Spaetzle und Pfifferlingen, dazu ein frischer Salat. Eine gebrannte Griessuppe vorweg und ein Stueck Schwarzwaelder Kirschtorte zum Dessert. Die natuerlich auch selbstgemacht. Damit das Menue etwas besser rutscht, zum Hauptmenue einen passenden Rotwein. Sollte das Ganze von der Menge her etwas ueppig ausgefallen sein, evtl. noch einen Tombinambur zum Verdauen hinterher. Letzteren wuerde ich allerdings nur wirklich Uebersaettigten und Leuten empfehlen, die wissen, was sie trinken.

 

 

 

Brotsuppe

Das bei mir unbeliebteste Essen. In jungen Jahren kam diese Speise bei mir einem Brechmittel gleich. Da ich aber ein Kind eines Kriegskindes war, bzw. bin, kam bei uns nichts um. Falls jemand sich fuer das Rezept dieses exquisiten Gerichtes interessiert: Man nehme Rinderbruehe, und altes, im Haushalt angefallenes Brot. Lezteres wird in der Bruehe in kleinen Stuecken eingeweicht. Das Ganze heiss servieren und guten Appetit. Heute esse ich das zwar, aber da ich mein eigener Herr bin, ist es mir schon seit Jahrzehnten nicht mehr auf den Tisch gekommen. Ich produziere aus unserem alten Brot lieber Semmelbroesel und verziere damit Schnitzel.

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Bisherige Rechtschreibung

 Ein Glueck, dass ich bisher beruflich - und privat sowieso - dabei bleiben konnte. Mir tun nur die Leute leid, die sich damit herumschlagen muessen. Was unsere Kultusministerien betrifft, faellt mir hierzu nur eines ein: Sowas lebt, und Goethe musste sterben.

 

Neue deutsche Rechtschreibung

 Wohl dem, der Geld hat. Mit der Kohle, die fuer diesen Schwachsinn draufgegangen ist, haette man die Pisa-Studie wohl etwas abmildern koennen.

 

 

Dialekte

Wohl dem, der einen hat und ihn pflegt. Meiner Meinung nach ist das nicht nur ein Stueck Kultur, sondern schon fast ein Stueck Lebensqualitaet. Eine Sprache, die einfach mehr Spass macht, die mehr ist, als nur stupider Informationsaustausch.

 

Deppendeutsch

Frueher habe ich die Franzosen und ihre doch etwas rigiden Regelungen bzgl. ihrer Muttersprache belaechelt. Heute beneide ich sie fast. Wenn man sich die ganzen Anglismen (plus Pseudoenglisch, siehe Handy als Paradebeispiel) in unserem Wortschatz und -gebrauch so anschaut, waere es doch so langsam angebracht, eine zweite Staatssprache einzufuehren.

 

Federbetten

 
Am besten jenseits der 5-Kilomarke. Und die Kissen adaequat dazu.

Einzugdecken

Nichts dagegen, aber irgendwie befaellt mich da immer ein Eindruck von Kaserne oder Krankenhaus.

 Wenig Verpackung
 
 
In den 60´igern des letzten Jahrhunderts gab es die Margarine noch in Würfeln in schlichter Alufolie. danach muss man heute zwischen all den Bechern lange suchen.

Schwachsinniges Verpackungsmaterial

Nur ein Beispiel von ein paar Hundert: Wozu brauche ich innerhalb eines Margarinebechers noch mal eine metaline Folie
?

Ansonsten weiterhin:

under construction
 

Familiaeres

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Plus/Minus